VG Ilsede – VV Vikings III 0:3 (23:25, 15:25, 16:25)

Überraschend eindeutig lief das Spitzenspiel in der Volleyball Landesliga der Herren zu Gunsten der Gäste. Nach nur einer guten Stunde Spielzeit stand der 3:0-Auswärtssieg gegen den Verfolger aus der Nachbargemeinde fest.

Von Beginn an konnten die Vikings dabei vor allem mit druckvollen Aufgaben dem Spiel ihren Stempel aufdrücken und sorgten so dafür, dass die Gastgeber sich nur selten entfalten konnten. Zusätzlich stand die Annahme sehr sicher, so dass die Angaben der Ilseder in diesem Spiel nicht die gewohnte Wirkung entfalten konnten. Im ersten Durchgang stand es schnell 8:2, bei 13:6 zu Gunsten der Gäste schien der Durchgang schon fast gelaufen zu sein. Allerdings schlichen sich in diesem Satz dann doch noch ein paar Konzentrationsfehler ein, Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt, und es gab den einen oder anderen Ball, der einfach ins Feld fiel, ohne dass sich jemand hinterher bewegt hätte. Das nutzten die Ilseder, um sich gegen Ende doch noch einmal heran zu arbeiten, und der eine oder andere mag sich an das Hinspiel in Vechelde erinnert haben, als die Ilseder im ersten Satz nach 12:17-Rückstand noch zum Satzgewinn kamen. In der entscheidenden Phase aber behielt der Tabellenführer dann doch die Nerven und rettete den knappen Vorsprung zum 25:23 ins Ziel.

Der Satzgewinn schien Sicherheit zu geben, ab dem 2. Durchgang ließen die Vikings nichts mehr anbrennen. Auch weiterhin war das Erfolgsrezept vor allem, die Gäste bereits mit den Aufschlägen so unter Druck zu setzen, dass ein geordneter Spielaufbau dort nicht möglich war. Dass das so gut funktionierte, dazu trug sicher auch die im Vergleich zu den letzten Spielen deutlich reduzierte Fehlerquote bei den Angaben bei – die Fehlaufschläge konnte man an diesem Wochenende an einer Hand abzählen. Aber auch in den anderen Spielelementen wurden die Gäste von Punkt zu Punkt sicherer, während die Gastgeber mehr und mehr mit sich selbst und dem Schiedsgericht haderten. So entwickelte sich in der Folge eine recht einseitige Partie, die die Gäste auch in der Höhe verdient für sich entscheiden konnten. Herauszuheben sind Raphael Herbst, der mit seinen Aufgaben ganz entscheidenden Anteil am Erfolg hatte, aber auch eine Reihe von sehenswerten Angriffen im gegnerischen Feld versenkte, und Björn Koepke, der im Vorfeld wohl als Schwachpunkt in der Annahme ausgemacht wurde, aber diese Aufgabe absolut souverän meisterte.

Damit fehlt den Vikings aus den verbleibenden Spielen noch ein Punkt, um den Relegationsplatz 2 zu sichern, mit 2 Punkten wäre ihnen die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die Verbandsliga nicht mehr zu nehmen. Die Vikings spielten mit: Björn Koepke (Nr. 3), Raphael Herbst (Nr. 6), Niels Blank (Nr. 7), Oliver Künanz (Nr. 8), Kay Schweda (Nr. 9), Martin Faulhaber (Nr. 11), Jan Reichelt (Nr. 14), Thomas Junge (Nr. 15), Philip Kremer (Nr. 18)

(Tommy)

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